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BREXIT und die Steuern

Wichtige Themen durch Brexit-Steuerbegleitgesetz geklärt

Viele Aspekte sind auch bald drei Jahre nach dem Brexit-Votum immer noch nicht geklärt. Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland werden nach dem Austritt steuerlich als Drittstaat behandelt. Alle steuerlichen Vorschriften, die nur für EU-Bürger und EU-Unternehmen gelten, können ab diesem Zeitpunkt nicht mehr angewandt werden („Brexit als schädliches Ereignis“). Immerhin hat der deutsche Gesetzgeber rechtzeitig das Brexit-Steuerbegleitgesetz (Brexit-StBG) verabschiedet1Der Bundesrat hat am 15.03.2019 dem Brexit-Steuerbegleitgesetz zugestimmt, das zuvor der Bundestag am 21.02.2019 beschlossen hatte., sodass für deutsche Unternehmen und natürliche Personen wesentliche steuerliche Themen geklärt und einige steuerliche Effekte abgemildert werden. Das Gesetz soll am 29.03.2019 in Kraft treten.

Wegzugsbesteuerung 

Bei Aufgabe des inländischen Wohnsitzes ist ein Blick in das Außensteuergesetz und hier insbesondere auf die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG notwendig. Natürliche Personen als Anteilseigner von Kapitalgesellschaften haben in der letzten logischen Sekunde vor dem Wegzug und somit dem Ende der unbeschränkten Steuerpflicht das…WEITER

Fußnoten   [ + ]

1. Der Bundesrat hat am 15.03.2019 dem Brexit-Steuerbegleitgesetz zugestimmt, das zuvor der Bundestag am 21.02.2019 beschlossen hatte.