20. Dezember 2012
Unser Harburger May-Day 2013 im Energiebunker Wilhelmsburg

Stadtentwicklung – Fortschritt durch Ideen

Auch zum Harburger May-Day 2013 hatten wir uns im Dierkes Partner Team wieder eine einzigartige Location für Sie ausgesucht: Den Energiebunker in Wilhelmsburg. Viel gab es zu erfahren über dieses Bauwerk.

Hiervon konnten sich die Gäste gleich zu Beginn des Abends bei einer Führung durch das Innere des Energiebunkers überzeugen. Die mächtigen Betonmauern, teilweise noch mit Schriftzügen aus dem Zweiten Weltkrieg, ließen die Gäste erahnen, welch dramatische Stunden die Schutzsuchenden hier erlebten. Geschichte zum Anfassen, geleitet von Herrn Karsten Wessel, Projektleiter vom Team der IBA (Internationale Bau-Ausstellung). Er berichtete über die Erbauung des Flakbunkers innerhalb von nur 8 Monaten mitten im Zweiten Weltkrieg und die gescheiterte Sprengung nach dem Krieg durch die Alliierten.

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Während sechs der acht Etagen im Inneren zerstört wurden, blieben die teilweise drei Meter dicken Außenwände stehen. Aus Sicherheitsgründen konnte der Bunker in den nächsten 60 Jahren nicht mehr betreten werden, zu groß war die Einsturzgefahr. Nach umfangreichen Sanierungen ist das Innere des Gebäudes jetzt wieder zugänglich. Bis ins 8. Stockwerk hinauf konnten die Treppen nun erklommen werden. Bei draußen schwülen 25 Grad und innen konstanten wenigen Grad über Null eine echte Herausforderung – die sich aber lohnte, wie die Gäste uns berichteten. Ein erfrischendes Getränk war danach mehr als willkommen.

Nun konnte der offizielle Teil der Veranstaltung beginnen. Hans-Peter Schubert von Dierkes Partner begrüßte die Gäste und sprach begeistert über die Bedeutung der IBA und der IGS (Internationale Gartenschau) für Hamburg und insbesondere dem Hamburger Süden. Er betonte noch einmal, wie richtig es war, eine Niederlassung in Harburg zu eröffnen. Als Partner könne man täglich die spannende Entwicklung persönlich miterleben, vor allem in der Zusammenarbeit mit den Mandanten vor Ort, die wir bei Dierkes Partner als Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte begleiten.

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In seinem anschließenden Vortrag gewährte Karsten Wessel dann weitere interessante Einblicke in die teilweise noch in der Fertigstellung und Planung befindlichen Elemente des Energiebunkers. Die auf dem Dach und an der Südseite installierte Solarhülle ist dabei nur der am deutlichsten sichtbare Teil. So soll die Anlage künftig neben Solarenergie auch Biogas, Holzhackschnitzel und Abwärme aus einem benachbarten Industriebetrieb nutzen, um einen Großteil des umliegenden Reiherstiegviertels mit Strom und Wärme zu versorgen – ein weltweit einzigartiges Konzept.

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Mit Wärme wurden auch die Gäste an diesem Abend reichlich versorgt, so dass sich Maja Güsmer (Steuerberaterin) und Tim Wöhler (Rechtsanwalt) von Dierkes Partner Harburg nach dem Vortrag von Karsten Wessel auf einige organisatorische Dinge bzw. wenige steuer- und rechtsrelevante Punkte mit Hinblick auf die nächsten Wahlen beschränkten. Das Fazit war: Es bleibt alles offen – aber es wird sich viel ändern.

Dankbar für die sensible Kürzung der Vorträge konnten sich die Gäste nun auf die Aussichtsterrasse des Cafés „vju“ begeben, die sich in 30 m Höhe auf der Kragplatte des Bunkers befindet. Hier bot sich neben einem köstlichen „Flying Buffet“ und kühlen Getränken eine spektakuläre Sicht über Hamburg. Schnell kamen die Menschen miteinander ins Gespräch, es wurde zusammen geraten, was denn wo zu sehen sei – diese Sicht auf Hamburg gab es bisher eben noch nicht.

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Ein kurzer Regenschauer unterbrach die Gespräche nur kurz. Um so schöner war danach die Luft und der erste laue Sommerabend des Jahres ließ die Gäste fast anmutig erst in die untergehende Sonne und später in die großartigen Lichter der Stadt schauen. Wer bis nach 22:30 Uhr aushielt, wurde noch einmal belohnt: Eine zur Zeit von der IBA installierte Laser-Animation verband symbolisch die Stadtteile Hamburg-City, Wilhelmsburg und Harburg. Im Licht der Laser tanzten Millionen von Partikeln über dem Bunker. Waren es Pollen oder Ähnliches? Gar Dreck? Ein Gast meinte, es sei Sternen-Staub! Wenn auch nicht korrekt, war es sicher die schönste Erklärung an diesem Abend!

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Wir sagen noch einmal bei allen Beteiligten „Danke“, die diesen Abend wieder zu einem gelungenen Ereignis gemacht haben: Unser Team vor und hinter den Kulissen, die Referenten und natürlich unsere Mandanten und Gäste – Sie alle haben diesen schönen Abend erst möglich gemacht. Herzlichen Dank dafür. Und hoffentlich bis zum nächsten Mal.

Ihr Dierkes Partner Team

Mehr Informationen über den Energie-Bunker: www.iba-hamburg.de

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