
Da, wo die Musik spielt –
unser neuer Standort im Harburger Hafen
Es ist so weit: Unsere neuen Büroräume im HafenKontor am Schellerdamm 4 sind eröffnet! Nach dem Baumwall und Lüneburg unser drittes Büro. Mit unserem neuen Standort im Harburger Hafen suchen wir die räumliche Nähe zu unseren Mandanten im Hamburger Süden und wollen unseren Teil dazu beitragen, die Region weiterhin voranzubringen.

„Die Entwicklung hier nimmt ja gerade richtig Tempo auf”,schwärmt Maja Güsmer. Sie ist Steuerberaterin, seit über 10 Jahren bei Dierkes Partner und gerade – als erste Frau – Partnerin der Kanzlei geworden. Anfang Juli bezog sie gemeinsam mit Hans-Peter Schubert die neuen Büroräume.
„Wir haben schon vom Baumwall aus seit vielen Jahren Mandanten im Raum Harburg betreut und daher den städtebaulichen und wirtschaftlichen Fortschritt kontinuierlich miterlebt”, sagt Hans-Peter Schubert. „Da ist es nur konsequent, dass wir uns jetzt auch zwischen unseren Standorten Lüneburg und Hamburg in der ‚Mitte’, in Harburg, positionieren.”
Zu unseren langjährigen Mandanten zählen beispielsweise der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden und die Wachstumsinitiative Süderelbe AG, beides Institutionen, die sich für die wirtschaftliche Entwicklung der Region engagieren. Als Vorstandsvorsitzender beider Organisationen gehört Jochen Winand zu denjenigen Wegbereitern, die das große Potenzial südlich der Elbe schon früh erkannt haben. Die Redaktion des Dierkes Partner Newsletters führte anlässlich der Eröffnung unseres neuen Standortes ein Interview mit dem Harburger Unternehmer:
Red.:
Herr Winand, seit Anfang Juli hat der Harburger Binnenhafen im HafenKontor einen neuen Mieter. Wie finden Sie das?
J.W.:
Ich kann Dierkes Partner nur beglückwünschen! Ein Unternehmen, das vom Baumwall in den Harburger Binnenhafen zieht, hat die Zeichen der Zeit erkannt. Für die Metropolregion Hamburg wird – so lautet meine Vorhersage – der Harburger Binnenhafen einer der dynamischsten Gewerbe-, Arbeits- und Firmenstandorte sein. In zehn Jahren ist das hier eine „blühende Landschaft”. Schon heute arbeiten rund 6.000 Menschen im Binnenhafen. Der neue Standort von Dierkes Partner in dieser Landschaft setzt nicht nur ein Signal für neue, sondern auch für bestehende Hamburger Kunden: Südlich der Elbe hat eine bemerkenswerte wirtschaftliche Entwicklung eingesetzt, die für die gesamte Metropolregion von Bedeutung ist.
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Red.:
Wie haben Sie Ihre Leidenschaft für den Hamburger Süden entdeckt?
J.W.:
Ich bin 1964 mit meinen Eltern nach Hamburg gekommen und habe dann erst mal überwiegend in Hamburg-West gewohnt. Als Nicht-Hamburger konnte ich allerdings mit der damaligen Geringschätzung von Norderelbien gegenüber Süderelbien wenig anfangen. Also habe ich die persönliche Konsequenz gezogen und bin vor ca. 20 Jahren vom Falkenstein in den Hamburger Süden gezogen, weil ich diese Vorurteile nicht nachvollziehen konnte. Ich fühle mich hier wohl.
Red.:
Sie engagieren sich für den Hamburger Süden gleich im Doppelpack: als Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsvereins und der Süderelbe AG. Wie sind Sie zu dieser Doppelrolle gekommen?
J.W.:
Ich bin seit 17 Jahren Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsvereins. Obwohl ich teilweise bis zu 50 Prozent meiner Zeit dort eingesetzt habe, konnte ich meine Wünsche und Visionen leider nicht in dem Maße umsetzen, wie ich mir das erhofft hätte. Dann bot sich mir die Chance, als Vertreter der Wirtschaft im Hamburger Süden an den Vorarbeiten zur Gründung der Süderelbe AG mitzuwirken. Als man mir nach Abschluss dieser Vorarbeiten im Jahr 2004 anbot, die eigentlich ehrenamtlich geborenen Ideen auch hauptamtlich in der Süderelbe AG weiter voranzubringen, war es mir eine große Ehre, diese Herausforderung anzunehmen.
Und das Konzept ist aufgegangen: Der Wirtschaftsverein mit seinen langjährig entwickelten Wünschen, Visionen und Forderungen ergänzt sich hervorragend mit der Süderelbe AG als konkretem Projektpartner. So können Ideen, über die man bereits seit vielen Jahren nachgedacht und diskutiert hat, heute aktiv angepackt und umgesetzt werden.
Red.:
Beide Institutionen setzen sich für die wirtschaftliche Entwicklung der Region ein. Wo liegen die Unterschiede?
J.W.:
Der größte Unterschied ist, dass zum Beispiel 90 Prozent der Mitglieder des Wirtschaftsvereins aus Hamburg-Harburg kommen und 90 Prozent der Mitglieder der Süderelbe AG aus dem niedersächsischen Bereich. Das heißt, der Wirtschaftsverein ist eher auf Hamburg-Harburg konzentriert – und dieses Profil wollen wir auch pflegen und weiter herausarbeiten. Der Verein versteht sich als Unternehmensforum, das sich in Fragen der Stadt- und Regionalentwicklung, der Entwicklung von Industrie, Handel, Hafen und Verkehr, für Technologietransfer und Innovation aktiv für den Mittelstand engagiert. Die Wirtschaftsinitiative Süderelbe AG dagegen operiert länderübergreifend und geht aktiv auf internationale Kunden zu. Sie ist eine privatwirtschaftliche Aktiengesellschaft mit rund einem Drittel öffentlichem Kapital, die Wirtschaftsförderung betreibt – aber nicht hoheitlich behördlich, sondern unternehmerisch gesteuert.
Red.:
Wie schätzen Sie die Entwicklung in der Region für die nahe Zukunft ein?
J.W.:
Die norddeutschen Länder werden sich künftig noch mehr als gemeinsamer Wirtschaftsraum verstehen und Gesamtkonzepte für die Region entwickeln müssen. Wir werden die Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg intensivieren – gemeinsam mit den Kollegen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Wir sind offen für weitere Kooperationen in der Metropolregion Hamburg. Das bedeutet: Wenn wir Projekte für Unternehmen in der Süderelbe-Region aufsetzen und es sinnvoll erscheint, diese Projekte durch aktive Kooperation mit Partnern in der Metropolregion Hamburg zu stärken, dann tun wir auch das.

Red.:
Ihre überregionalen Aktivitäten in der Süderelbe AG kamen Anfang Juni auch dem Internationalen Wirtschaftsforum zum 60-jährigen Bestehen des Wirtschaftsvereins zugute ...
J.W.:
In diesem Fall hat meine Doppelrolle wirklich geholfen. So konnten wir beispielsweise Professor Torger Reve von der Norwegian School of Management zum Wirtschaftsforum einladen. Sein Vortrag über „Perspektiven von Clustern in Metropolregionen” hat gezeigt, dass wir nicht nur immer über Globalisierung reden, sondern uns auch mit Vertretern globaler Aktivitäten, wie Professor Reve, austauschen sollten. Die Resonanz auf das Wirtschaftsforum hat alle unsere Erwartungen übertroffen und den Unternehmern der Region wichtige Impulse gegeben. An dieser Stelle möchte ich mich daher auch nochmals bei Dierkes Partner bedanken, die die Veranstaltung tatkräftig unterstützt haben.
Red.:
Und wir bedanken uns herzlich für das Gespräch.
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