
Maja Güsmer wird als erste Frau Partnerin der Kanzlei

Maja Güsmer kam vor 13 Jahren zu Dierkes Partner und qualifizierte sich vor vier Jahren als Steuerberaterin unter anderem mit dem Schwerpunkt internationales Steuerrecht. Auch nach einem reizvollen Arbeitsaufenthalt in den USA zog es sie nach Hamburg und zu Dierkes Partner zurück. Jetzt nimmt sie die Herausforderung der neuen Aufgabe mit Leidenschaft an. Die Redaktion des Dierkes Partner Newsletters sprach mit der „frischgebackenen” Partnerin:
Red.:
Frau Güsmer, wir gratulieren Ihnen zur Partnerschaft. Wie fühlen Sie sich?
M.G.:
Bestens! Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird.
Red.:
Was ändert sich jetzt für Sie?
M.G.:
Für mich ändert sich primär etwas durch den Aufbau des Standortes Harburg.
Es ist ein ganz neues Aufgabengebiet. Neben dem Tagesgeschäft kommen nun neue Aufgaben durch die Bekanntmachung des Standortes Harburg auf uns zu. Das ist jetzt meine große Herausforderung. Und so eine Chance bekommt man nicht so häufig. Meine neue Rolle als Partnerin bringt natürlich mehr Verantwortung mit sich.
Red.:
Sie sind die erste Frau, die Partnerin bei Dierkes Partner wird. Wie würden Sie, wenn Sie Kinder bekämen, Beruf und Familie unter einen Hut bekommen?
M.G.:
Für mich ist das schon ein Ziel, irgendwann Kinder zu haben. Das konnte ich auch immer offen kommunizieren. Ich habe aber auch immer gesagt: Ich bin dann keine Vollzeitmutter. Das ginge in meinem Job auch gar nicht. Meine Partner hier haben mir signalisiert, dass sie mir die nötige Flexibilität der Arbeitszeiten zubilligen würden. Und so gehe ich das Thema gelassen an. Zunächst steht jetzt allerdings das Harburger Projekt im Vordergrund. Dafür werde ich alle meine Energien einsetzen.
Red.:
Wie sehen Sie den neuen Standort?
M.G.:
Wir betreuen schon länger auch Harburger Mandanten und konnten so beobachten, was sich südlich der Elbe alles ändert und wie sich dort immer mehr Firmen ansiedeln. Der Wandel ist schon bemerkenswert. Und ich denke, dass das erst der Anfang ist. Bislang ist der Harburger Hafen ein reines Geschäftsviertel und ich bin gespannt, ob sich beispielsweise auf der Schlossinsel ein Mix aus Business und Wohnen durchsetzen wird.
Red.:
Was schätzen Sie an Dierkes Partner?
M.G.:
Ich bin jetzt seit 1994 hier und ich habe mich immer wohl gefühlt. Natürlich hat mich, als ich hier anfing, die gebündelte Kompetenz beeindruckt. Aber für mich ist das „Klima” ebenso wichtig wie fachliches Know-how und Erfolg. Man kann hier mit jedem reden. Überhaupt wird ein menschlicher Umgang unter allen Kollegen ganz groß geschrieben. Ich selber habe jede Unterstützung bekommen, die ich brauchte. Ein Beispiel: Weil mein Schwerpunkt internationales Steuerrecht ist, wollte ich gerne in den USA arbeiten und andere Sicht- und Arbeitsweisen kennen lernen. So hat Dierkes Partner mir 2004 einen dreimonatigen Aufenthalt in den USA ermöglicht. Davon habe ich sehr profitiert.
Red.:
Was mögen Sie am liebsten an Ihrer Arbeit?
M.G.:
Auch auf die Gefahr hin, dass das jetzt abgedroschen klingt: Die Arbeit mit den Mandanten, mit unterschiedlichen Charakteren aus verschiedenen Branchen. Man lernt unheimlich viel über unterschiedlichste Wirtschaftszweige. Und man muss fachlich immer auf dem Laufenden bleiben. Das finde ich wahnsinnig spannend. Für mich ist es genau das Richtige.
Red.:
Wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch.
nach oben